Diese sogenannten Präbiotika fördern die guten Bakterien im Darm. Du kannst dich also wahrlich gesundfressen 😉 Dank diesen Ballaststoffen haben die nützlichen Bakterien im Darm mehr Essen und können somit ihre Populationen vervielfachen und die schädlichen Bakterien in eine unwichtige Minderheit drängen. So können sie genug Vitamine und gesunde Fettsäuren herstellen, was wiederum unser Immunsystem ankurbelt. Denn unser Darm ist zu gut 2/3 unseres Immunsystems verantwortlich. Mit der richtigen Nahrung werden auch die Gifte im Darm reduziert und wir fühlen uns fitter und konzentrierter.♥♥♥

Darm aktivieren

Artischocken (Cynara scolymus) fördern den Leber- und Gallenfluss. Die dadurch erhöhte Menge an Gallensäure wirkt sich dabei auf verschiedene Bereiche positiv aus:

Zum einen werden der Cholesterinspiegel und insgesamt die Blutfettwerte gesenkt sowie die Fettverdauung verbessert. Bereits bestehende Cholesterinablagerungen an den Blutgefäßwänden können zudem aufgelöst werden. Zum anderen schützen die Inhaltsstoffe der Artischocken über diverse Mechanismen die Leber und wirken entgiftend. Zusätzlich regen Artischocken die Aktivität der Darmmuskulatur an, was ebenfalls verdauungsfördernd wirkt.

Zusammen üben die Inhaltsstoffe der Blätter also einen sehr positiven Effekt auf die Verdauung und die Leber aus. So sind die Extrakte der Blätter zur Behandlung von sogenannten dyspeptischen Beschwerden (auch Reizmagen genannt) arzneilich anerkannt – vor allem, wenn diese durch Störungen des Leber-Galle-Systems verursacht werden.

Dyspeptische Beschwerden sind dauerhafte oder immer wiederkehrende Beschwerden im Magen-Darm-Trakt mit unterschiedlichen Symptomen wie:

Aufgrund aussagekräftiger Studien können die Blätter der Pflanze auch zur Behandlung von Gallenbeschwerden, Appetitlosigkeit, zu hohem Cholesterinspiegel (Hypercholesterinämie), als Leberschutz und vorbeugend gegen das Wiederauftreten von Gallensteinen eingesetzt werden. Auch bei Arteriosklerose (“Arterienverkalkung”) und sogar in der begleitenden (adjuvanten) Behandlung von Hepatitis C zeigen Artischocken Wirkung.

Die Blüten und fleischigen Hüllblätter gelten gekocht als Delikatesse. Sie wirken jedoch nicht annähernd so heilsam bei den erwähnten Beschwerden wie ein Extrakt aus den Blättern, da das Kochen einen großen Teil der Inhaltsstoffe unwirksam macht. Die gekochten Pflanzenteile besitzen jedoch einen hohen Gehalt an löslichen Ballaststoffen. Man kann daher mit Artischocken abnehmen oder genauer gesagt: das Abnehmen unterstützen.

Quelle:netdoktor.de

Bionomkönigin

Spargel ist ausgesprochen gesund und ideal zum Abnehmen – sofern man sich bei Butter und Soße etwas zurückhält. Er enthält kaum Kalorien, da er zu 95 Prozent aus Wasser besteht. Dann kommen noch circa zwei Prozent Proteinen, circa vier Prozent Kohlenhydrate und nur 0,2 Prozent Fette dazu. Das sind nur 150 Kalorien pro Kilogramm.
Die milchweißen Stangen enthalten außerdem viele wertvolle Inhaltsstoffe. Zum Beispiel Vitamin C, Vitamin E und die für das Nervensystem wichtigen B-Vitamine. Kalium wirkt das blutdrucksenkend und ist wichtig für das Funktionieren der Nervenreizleitungen. Das Kalzium im Spargel ist ein wichtiger Baustein für Zähne und Knochen. Phosphor verbessert den Transport, die Speicherung und die Verwertung von Energie im menschlichen Körper.
Als besonderen Inhaltsstoff enthält Spargel die Asparaginsäure. Sie regt die Nierenfunktion an und wirkt somit entwässernd und führt zur bekannten harntreibenden Wirkung des Spargels. Den typischen Spargelduft erkennt ja jeder! Ein Enzym spaltet die in der Asparaginsäure eingeschlossenen schwefelhaltigen Verbindungen, welche für den unangenehmen Geruch verantwortlich sind.

Spargel gehört zu den Gemüsesorten, die viele Ballaststoffe enthalten wie Inulin. Inulin ist ein Gemisch von Polysacchariden aus Fructose-Bausteinen. Diese „Präbiotika“ stecken auch in vielen Gemüsen wie zum Beispiel Chicorée, Topinambur, Zwiebeln, Knoblauch, Artischocken und Bananen. Sie sind im Prinzip nichts anderes als besonders gutes Futter für Milchsäurebakterien (Laktobazillen) und andere „wohltätige“ Darmbakterien. Mit der Nahrung aufgenommen, gelangen sie praktisch unverdaut in den Darm. Manche der guten Bakterien im Dickdarm stürzen sich geradezu auf die Präbiotika, verwerten sie bevorzugt und können sich dadurch vermehren.

Im Gegensatz zu anderen Ballaststoffen können Inulin und Oligofructose nur von den guten Bakterien z.B. Bifidobakterien verdaut werden. Ohne die kleinen Helfer würden diese einfach wieder ausgeschieden. Krank machende Bakterienstämme wie etwa Clostridien und bestimmte Arten von E. coli haben es dann schwerer, sich im Darm auszubreiten. Zudem helfen Präbiotika auch bei einem trägen Darm, Durchfall oder Verstopfung.

Quelle: mikrobenzirkus.com

Ballaststoffe für den Darm

Vitamine für Nerven und Immunsystem

Der zartgrüne bis zartgelbe Salat punktet mit einer Vielzahl von Vitaminen, allen voran den Vitaminen B1 und B2, die unseren Nerven guttun. „B-Vitamine sind außerdem wichtig für den Stoffwechsel und sorgen dafür, dass in der Zelle der Ab- und Umbau von Eiweiß, Fetten und Kohlenhydraten funktioniert“, ergänzt die Innsbrucker Ernährungswissenschafterin Dr. Birgit Wild. Mit dem enthaltenen Vitamin C stärkt das knackige Gemüse unser Immunsystem, das im Winter durch Erkältungs- und Grippeviren besonders gefordert ist. Wer regelmäßig eine Portion des schmackhaften Gemüses verspeist, stärkt seine Abwehrkräfte und ist besser vor Husten und Schnupfen geschützt.

Mineralstoffe für Blut und Muskeln

Eine Wohltat für unser Immunsystem ist außerdem das Spurenelement Eisen, das ebenfalls in den hellgrünen Blättern steckt. Unser Organismus benötigt es nicht nur für die Immunabwehr, sondern auch für die Blutbildung sowie die Bildung der wichtigsten Entzündungsbotenstoffe: Diese werden in den Krisengebieten unseres Organismus aktiv und töten dort Viren und Bakterien ab.
Weiters ist das Gemüse reich an dem Mineralstoff Kalium, der Bluthochdruck entgegenwirkt. Chicorée enthält außerdem relativ viel Kalzium. Unser Körper benötigt den Mineralstoff für den Knochenstoffwechsel und um dem krankhaften Knochenschwund, der Osteoporose, vorzubeugen. Kalzium unterstützt außerdem die Funktion der Muskeln. „Bei jeder Muskelkontraktion – also immer, wenn sich die Muskeln zusammenziehen – wird Kalzium ausgeschüttet“, erklärt die Ernährungswissenschafterin. Muskelkrämpfe müssen demnach nicht immer Anzeichen für einen Magnesiummangel sein, auch ein Kalziummangel kann dahinterstecken.

Ballaststoffe für den Darm

Wie in jedem anderen Obst und Gemüse stecken im Chicorée viele Ballaststoffe, die dem Verdauungssystem guttun. Sie quellen im Darm auf und fördern seine Beweglichkeit, sodass der Darminhalt rascher passieren kann. „Ballaststoffe hemmen außerdem die Verbreitung pathogener, also krankmachender Keime“, ergänzt Wild. Im Chicorée steckt zum Beispiel der präbiotische Ballaststoff Inulin: „Er stärkt die Darmflora und ist Futter für die guten Darmbakterien.“ Und auch der schlanken Linie schmeichelt das zart-herbe Gemüse: Zum einen sorgen die Ballaststoffe für lange Sättigung. Und 100 Gramm Chicorée schlagen sich nur mit rund 15 Kilokalorien zu Buche.

Bitterstoffe für die Leber

Für den typischen, leicht bitteren Geschmack sind Bitterstoffe verantwortlich, allen voran Intybin: „Dieser sekundäre Pflanzenstoff ist günstig für Leber, Galle und Darm“, verdeutlicht die Ernährungsexpertin. Bitterstoffe kurbeln einerseits die Produktion von Gallensäuren an und sorgen andererseits dafür, dass die Gallensäuren bzw. das darin enthaltene Cholesterin wieder ausgeschieden werden. Das schützt auch den Darm: Befinden sich Gallensäuren zu lange in der Darmwand, steigt das Risiko für Darmkrebs.
Die Bitterstoffe sorgen obendrein dafür, dass in Bauchspeicheldrüse, Magen und Darm Verdauungsenzyme ausgeschüttet werden, damit die Nahrung gut und rasch verdaut werden kann. Die Enzyme machen die Nährstoffe außerdem besser verfügbar, ergänzt Wild: „Sie sorgen dafür, dass die kleinsten Nahrungsbausteine aufgenommen werden können.“
Ein anderer Bitterstoff steckt vor allem in den Stängeln der Salatblätter: „Der in den Stängeln enthaltene Milchsaft, der Laktozyn genannt wird, soll schlaffördernd wirken“, informiert die Expertin. Wer das Gemüse abends verspeist, hat damit eine Gute-Nacht-Mahlzeit intus.
Die stark verdauungsfördernde Wirkung des Chicorée macht man sich übrigens schon lang zunutze: Früher hat man ihn als natürlichen Magenbitter verwendet. Er diente dazu, die Verdauung anzuregen und schwere, fettreiche Mahlzeiten bekömmlicher zu machen.

Pflanzenstoffe für Herz und Hirn

Chicorée punktet mit weiteren sekundären Pflanzenwirkstoffen wie dem Farbstoff Quercetin. Dieser Pflanzenstoff aus der Gruppe der Polyphenole wirkt antioxidativ und antientzündlich. „Die entzündungshemmende Wirkung kann beispielsweise bei Rheuma oder Gicht wohltuend sein“, veranschaulicht Wild. Studien zufolge soll Quercetin außerdem unser Gehirn schützen und einem Schlaganfall vorbeugen.
Reich an roten Pflanzenfarbstoffen, Anthocyanen, ist insbesondere der rote Chicorée – eine Kreuzung von Chicorée und Radicchio. Anthocyane sind gut für unser Herz und wirken freien Radikalen entgegen. Überhaupt: Seine antioxidative Wirkung macht den knackigen Chicorée zu einem echten Anti-Aging-Gemüse.

Röststoffe für unsere Zellen

Eine deutlich längere kulinarische Geschichte als die Blätter haben übrigens die Wurzeln des Gemüses, die Zichorienwurzeln: Schon im 17. Jahrhundert verwendete man sie als Kaffeeersatz, indem man sie röstete und fein mahlte. Das kaffeeähnliche Getränk stärkt ebenfalls die Gesundheit, weiß die Ernährungswissenschafterin: „Zum einen stecken wertvolle Ballaststoffe in der Wurzel. Außerdem haben die Röststoffe, die Melanoide, einen antioxidativen Effekt.“ Untersuchungen zufolge sollen Melanoide das Risiko für Krebs und neurodegenerative Erkrankungen wie Morbus Parkinson senken.

Quelle: medizinpopulaer.at

Reinigende Kraft

Grüne Bananen sind eine wirksame natürliche Hilfe bei Verstopfung. Denn sie aktivieren den Darm nachhaltig – sanft und ohne jeglichen Nebenwirkungen.

Bananen besser als Abführmittel

Ballaststoffreich essen ist erwiesenermaßen sehr dazu angetan, die Darmbewegungen, die sogenannte Peristaltik anzuregen. Besonders viele der pflanzlichen Fasern stecken in grünen Bananen. Sie wurden nun in einer Studie brasilianischer Forscher auf den wissenschaftlichen Prüfstand gestellt*. Teilnehmer der Untersuchung waren Kinder und Jugendliche. Und siehe da: Das regelmäßige Essen der krummen Früchte verbesserte das Stuhlverhalten ganz deutlich. Bereits nach acht Wochen hatten sich Stuhlfrequenz und Stuhlkonsistenz wieder auf den gesunden Bereich eingependelt. Das haben wohlgemerkt die grünen Bananen alleine geschafft. Kombinationen mit Abführmitteln oder die alleinige Einnahme dieser Medikamente erwiesen sich als weit weniger wirksam gegen Verstopfung.

Rein pflanzlich und frei von Nebenwirkungen

Die Bananen-Medizin führte zu keinerlei unerwünschten Begleiterscheinungen wie etwa Schmerzen beim Stuhlgang. Auch Nebenwirkungen wurden nicht beobachtet. Die sehr faserreichen grünen Bananen empfehlen sich daher bestens als pflanzliche Therapie bei wiederkehrender Verstopfung.

Quelle: journalmedizin.de

Närhstoff für den Dickdarm

Topinambur ist ein Naturprodukt das insbesondere den in der modernen Gesellschaft vergessenen, ernährungsphysiologisch wichtigen Dickdarm in seiner Funktion unterstützt. Topinambur wirkt über den Darm, der neben Stoffwechselfunktionen, die mit denen der Leber vergleichbar sind, das größte Immunorgan unseres Körpers ist. Menschen in den modernen Gesellschaften nutzen nur zu ca. 25 % den Dickdarm für die Energiegewinnung. Ursprünglich waren dies über 60 %. Dadurch treten in den modernen Gesellschaften wegen Überernährung so viele Probleme auf. Menschen haben in ihrer evolutionaren Entwicklung immer mehr Probleme mit der Unterernährung, also dem Nahrungsmangel gehabt. Darum sind die Stoffwechselfunktionen in erster Linie so angelegt, dass sie Nahrungsmangel, nicht Nahrungsüberschuss, begegnen können. Die modernen Gesellschaften kämpfen aber mit dem letzten Problem.

Inhaltsstoffe

Es sind vor allem die Poly- und Oligosaccharide, die als Nährstoffe für die Bakterienflora des Dickdarms, aber auch des Dünndarms zur Verfügung stehen. Im Topinambur ist auch das Verhältnis der Mineralien wie Calcium, Magnesium, Phosphat, Kalium und Natrium optimal.

Ernährungsphysiologische Eigenschaften

Topinambur ernährt bestimmte Bakterienpopulationen, insbesondere die Bakterien, die ausgesprochen nützlich sind, die Bifitusbakterien . Diese sichern im Darm bestimmte Rahmenbedingungen, so dass schädliche Bakterien weniger Chancen haben, sich zu entwickeln. Durch deren Stoffwechselprodukte werden die Darmepithelzellen ernährt und können so die Darmbarriere gegenüber dem restlichen Körper abdichten. Die Bakterien im Darm stellen im Prinzip die nach Innen verlegte Außenwelt dar. Diese innere Außenwelt will gut abgegrenzt sein, damit sie für den restlichen Körper nicht schädlich, sondern nützlich ist. Dafür sorgt Topinambur.

Kleinkinder, Säuglinge und werdende Mütter

Gerade diese Gruppen sind auf einen gut funktionierenden Darm angewiesen. Werdende Mütter tragen ja ohnehin für das sich entwickelnde Kind eine große Verantwortung. Die Verbindung zwischen Mutter und Kind ist beim Menschen über den Mutterkuchen besonders innig. Sogar Antikörper gelangen bereits intrauterin von der Mutter zum Kind. Genauso können auch schädliche Produkte aus dem Darm in das Kind gelangen und so bereits eine Beeinträchtigung des Kindes hervorrufen. Die regelmäßige Aufnahme von Topinambur durch die Mutter beugt diesen möglichen Schädigungen vor. Für die Mutter ist besonders die Einnahme von Topinambur ca. 3 Wochen vor und 3 Wochen nach der Geburt wichtig, da hierdurch die durch die Hormonumstellung um die Geburt sich verändernde Darmflora stabilisiert, dadurch die immunologische Aktivität verbessert und vor allem die Darmbarriere abgedichtet wird. Die Darmepithelzellen benötigen Energie, um ihren Aufgaben nachzukommen. Neben absorptiven Aufgaben betrifft das besonders die feste Abdichtung nach Innen sowie die Sekretion von Antikörpern auf die Schleimhautoberfläche. Dadurch können schädliche Mikroorganismen besser abgewehrt werden. Säuglinge werden über die Muttermilch mit dem so genannten Bifidofaktor versorgt. Dieser stimuliert besonders die Bifidobakterien im Dickdarm. Durch die gut arbeitende Magendarmflora der Mutter werden bestimmte flüchtige Fettsäuren gebildet und über die Muttermilch dem Säugling vermittelt. Diese Fettsäuren könnten Viren zerstören. In der Muttermilch finden sich auch mehr Antikörper gegen Darminfektionserreger. Besonders die so genannte Dreimonatskolik des Säuglings lässt sich durch Topinambur-Aufnahme der Mutter positiv beeinflussen. Die massiven Blähungen und Schmerzen entstehen beim Säugling durch Floraumstellungen in diesem Alter, die normal sind. Topinambur kann über die Muttermilch den Eintrag von Fruktose und Polymeren daraus diese Entzündungen reduzieren oder ganz beseitigen. Bei Kleinkindern kann über Topinambur einer ganzen Reihe von Darmentzündungen vorgebeugt werden, da unter Topinambur sich die eigenständige Darmflora (von der Mutter und der Umgebung des Kindes abstammend) sehr schnell stabilisieren kann. Erst mit ca. 3 Lebensjahren entspricht diese der des Erwachsenen. Alle Florastörungen können die kindliche Entwicklung negativ beeinflussen, da diese das Immunsystem belasten.

Quelle: pro-natura.info

Die Wunderknolle

Wirkung

Obwohl die positive Wirkung von Knoblauch durch mehrere Faktoren beeinflusst wird und die Wissenschaft davon ausgeht, dass die gesundheitsfördernde Wirkung durch das Zusammenspiel verschiedener Inhaltsstoffe bewirkt wird, gilt der Stoff Allicin dennoch als der Hauptwirkstoff.

Allicin liegt zunächst in seiner Vorstufe, der Aminosäure Alliin, im Knoblauch vor. Erst wenn die Knoblauchzellen durch schälen, schneiden oder hacken verletzt werden, entsteht im Zusammenspiel mit der Umgebungsluft durch Abbau der Aminosäure Allicin. Dieses erhöht den Spiegel zweier wichtiger Antioxidantien im Blut, die wiederum freie Radikale bekämpfen. So werden Schäden an Zellen repariert und ihr Alterungsprozess verlangsamt. Aber nicht nur das: Knoblauch hat eine Vielzahl an heilsamen Wirkungen, von denen du vielleicht bisher noch nicht wusstest.

Nährstoffe in einem Knoblauch

400 mg Kalium, 40 g Calcium, 25 mg Magnesium, 14 mg Vitamin C, 1,4 mg Eisen

Das Immunsystem

Roher Knoblauch gilt als natürliches Antibiotikum: Es zerstört Bakterien und bringt jede Menge immunstärkende Antioxidantien mit. Eine Studie von Cochrane aus den USA legt vor, dass Knoblauch die Anzahl von Erkältungen um 63 Prozent verringern kann.

Tipp: Um dein Immunsystem zu stärken, nimmst du am besten bei den ersten Symptomen zwei zerdrückte Knoblauchzehen mit etwas Wasser zu dir.

Herz-Kreislauf-System

Dank seiner vielen sekundären Pflanzenstoffe wie Polyphenolen oder Sulfiden, wirkt sich Knoblauch besonders gesund auf unsere Blutfette aus. Das wiederum kann Herzerkrankungen vorbeugen. Außerdem kann Knoblauch blutdrucksenkend wirken. Auch dafür ist das in der Knolle enthaltene Allicin verantwortlich.

Knoblauch wird antioxidativ

Antioxidantien helfen dem Körper, gegen freie Radikale zu kämpfen – hochreaktive Sauerstoffverbindungen, die durch äußere Einflüsse wie Strahlung, Medikamente, Umweltgifte oder Stress im Körper entstehen. Diese können Zellschäden verursachen und damit Krankheiten auslösen. Knoblauch enthält besonders viele Antioxidantien und beugt dem auf diese Weise vor.

Knoblauch stärkt die Knochen

Knoblauch enthält außerdem besonders viel Vitamin B6, Vitamin C, Zink und Mangan – das stärkt die Knochen, unterstützt die Knochenbildung und stärkt das Bindegewebe.

5. Knoblauch hilft gegen Haarausfall

Knoblauch hat auch eine gefäßerweiternde Wirkung und sorgt so für eine bessere Durchblutung der Kopfhaut, was wiederum den Haarwuchs anregen soll. Dafür wird empfohlen, eine Paste aus Knoblauch herzustellen und sie sanft auf die Kopfhaut einzumassieren. 

Knoblauch wirkt antibakteriell

Durch das enthaltene Allicin und verschiedene Sulfiden, wirkt Knoblauch als natürlicher Entzündungshemmer und kann so zum Beispiel bei Akne oder Zahnproblemen helfen.

Knoblauch hilft dem Darm

Die Schwefelverbindungen des Knoblauchs haben keimtötende Eigenschaften und wirken so gegen verschiedene Parasiten in unserem Darm, ohne die nützlichen Darmbakterien anzugreifen. Außerdem soll Knoblauch die Verdauung ankurbeln. Eine aktuelle Studie legt sogar nahe dass die Knolle bei Darmkrebspatienten, die Krebszellen durch Knoblauch am Wachstum gehindert würden.

Knoblauch macht dich beim Sport leistungsfähiger

Der im Knoblauch enthaltene Inhaltsstoff Adenosin verbessert die Durchblutung deiner Muskeln und hilft ihnen so, schneller zu regenerieren.

Alleskönner Knoblauch: Wirkung Gehirn

Knoblauch weißt einen hohen Anteil an FruArg, ein bestimmtes Kohlenhydrat-Derivat, auf – und das kann Gehirnzellen vor Schäden schützen. So kann die Knolle gegebenenfalls gegen altersbedingte Krankheiten wie Demenz vorbeugen.

Mit Knoblauch gesund abnehmen

Knoblauch soll auch beim Abnehmen helfen – dafür gibt es zwei Gründe. Zum einen regt Knoblauch die Verdauung und den Energiestoffwechsel an. Gleichzeitig sorgt der Wunderstoff Allicin dafür, dass der Blutzuckerspiegel sinkt. Das führt dazu, dass der Blutzuckerspiegel nach dem Essen nicht in die Höhe steigt, der Körper weniger Energie in Fett umsetzt und damit Heißhungerattacken unterbindet.

Quelle: ottonova.de

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